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Citra® Hopfen T-90 1KG

CHF 62.20

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Dieses Lot citra-snyvy liefert das, wofür citra in der Praxis geschätzt wird: eine klare Zitrus- und Tropenfrucht-Signatur bei gleichzeitig solider Bittergrundlage. Auf Basis der Lot-Analyse liegen 12,8% UV-Alpha und 2,5 ml/100g Gesamtöl vor, ergänzt um ein detailliertes Spektrum an Ölbestandteilen und sogenannten „überlebenden Verbindungen“ (Survivables), die besonders relevant für die Aroma-Wirkung im fertigen Bier sind.

Vorrätig

Spezifikationen

Datenblatt

Land der ErnteUSA
Erntejahr2025
HopfentypMehrzweckhopfen
HopfenformPellets
Packungsgrösse1kg

Aromaprofil

Hopfen-Werte

AlphaAlpha12.8%
BetaBeta4%
CohumuloneCohumulone24.2%
Total oilTotal oil2.5ml
MyrceneMyrcene59.8%
HumuleneHumulene13%
CaryophylleneCaryophyllene7.4%
FarneseneFarnesene0.1%

Details zum Produkt

Produktvorteile und Aromaprofil

citra hopfen ist im Handel und in Brauereien vor allem deshalb so gefragt, weil er als „Aroma-Workhorse“ funktioniert: starkes, wiedererkennbares Fruchtprofil, hohe Ölwerte und genug Alpha, um je nach Rezept auch Bittere aufzubauen. Typische Sensorik-Beschreibungen reichen von Grapefruit, Melone und Limette bis Stachelbeere und Passionsfrucht; entsprechend wird Citra häufig als Leit-Hopfen in modernen Pale Ales und IPAs eingesetzt.

Für dieses konkrete Lot sprechen die Zahlen: Mit 2,5 ml/100g Gesamtöl liegt es im oberen Bereich der auf der Lot-Seite ausgewiesenen Sorten-Spanne (1–3 ml/100g). Gleichzeitig zeigt die Ölfraktion eine sehr „Citra-typische“ Verteilung: Myrcen 59,8%Humulen 13%Caryophyllen 7,4%Linalool 0,7%Geraniol 0,6%. Das stützt die Erwartung eines ausgeprägt zitrischen, saftig-fruchtigen Aromabilds, ohne dass man sich rein auf Marketing-Deskriptoren verlassen muss.

Besonders spannend sind die im Lot ausgewiesenen „Überlebenden Verbindungen“: u. a. Linalool (211,3 ppm)Geraniol (239,3 ppm) sowie Methylgeranat (643,7 ppm). Solche Komponenten gelten als relativ prozessstabil bzw. beer-wirksam und können fruchtige Eindrücke „boosten“ oder in Richtung Zitrus/Floral schieben. Ergänzend sind fruchtige Ester wie Isobutyl‑Isobutyrat und Isoamyl‑Isobutyrat ausgewiesen, die in der Forschung als relevante Hopfen-Aromakomponenten in Bier diskutiert werden.

Bierstile und Brauanwendungen

Citra wird als Sorte in den USA gezüchtet und je nach Quelle 2007/2008 veröffentlicht. Er wird von der Hop Breeding Company entwickelt; diese ist als Joint Venture zwischen John I. Haas und Yakima Chief Ranches beschrieben.

Typische Bierstile: IPA und American Pale Ale werden in Herstellerprofilen explizit genannt; in der Praxis ist Citra zusätzlich ein Standardbaustein für IPA/NEIPA-Interpretationen, weil sein Fruchtprofil auch bei hohen Hopfengaben klar durchkommt.

Brau-Praxis (wo Citra besonders gut sitzt):
Im Sudhaus lässt sich Citra als Bitterhopfen einsetzen, weil Alpha-Säuren bei Hitze zu Iso-Alpha-Säuren isomerisieren (Bitternote). Für deutlichere Aromaausprägung sind späte Kesselgaben, Whirlpool/Hopstand und Kalthopfung entscheidend, weil sie flüchtige Öle und aromawirksame Vorstufen stärker ins Bier bringen, bei insgesamt geringerer Bitterwirkung als lange Kochgaben.

Als Produktform sind Type‑90/T‑90 Pellets für Handel und Produktion attraktiv, weil sie homogen dosierbar sind, breit eingesetzt werden können (Sud bis Dry Hop) und typischerweise unter Sauerstoffbarriere und Inertgas/Vakuum verpackt werden. Herstellerdaten nennen zudem kühle Lagerung (nahe 0–5 °C) als Standardempfehlung zur Stabilität von Bitterstoffen und Ölen.

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