CHF 31.35
Dieses Lot citra-snyvy liefert das, wofür citra in der Praxis geschätzt wird: eine klare Zitrus- und Tropenfrucht-Signatur bei gleichzeitig solider Bittergrundlage. Auf Basis der Lot-Analyse liegen 12,8% UV-Alpha und 2,5 ml/100g Gesamtöl vor, ergänzt um ein detailliertes Spektrum an Ölbestandteilen und sogenannten „überlebenden Verbindungen“ (Survivables), die besonders relevant für die Aroma-Wirkung im fertigen Bier sind.
Vorrätig
| Land der Ernte | USA |
| Erntejahr | 2025 |
| Hopfentyp | Mehrzweckhopfen |
| Hopfenform | Pellets |
| Packungsgrösse | 500g |
| 12.8% | |
| 4% | |
| 24.2% | |
| 2.5ml | |
| 59.8% | |
| 13% | |
| 7.4% | |
| 0.1% |
citra hopfen ist im Handel und in Brauereien vor allem deshalb so gefragt, weil er als „Aroma-Workhorse“ funktioniert: starkes, wiedererkennbares Fruchtprofil, hohe Ölwerte und genug Alpha, um je nach Rezept auch Bittere aufzubauen. Typische Sensorik-Beschreibungen reichen von Grapefruit, Melone und Limette bis Stachelbeere und Passionsfrucht; entsprechend wird Citra häufig als Leit-Hopfen in modernen Pale Ales und IPAs eingesetzt.
Für dieses konkrete Lot sprechen die Zahlen: Mit 2,5 ml/100g Gesamtöl liegt es im oberen Bereich der auf der Lot-Seite ausgewiesenen Sorten-Spanne (1–3 ml/100g). Gleichzeitig zeigt die Ölfraktion eine sehr „Citra-typische“ Verteilung: Myrcen 59,8%, Humulen 13%, Caryophyllen 7,4%, Linalool 0,7%, Geraniol 0,6%. Das stützt die Erwartung eines ausgeprägt zitrischen, saftig-fruchtigen Aromabilds, ohne dass man sich rein auf Marketing-Deskriptoren verlassen muss.
Besonders spannend sind die im Lot ausgewiesenen „Überlebenden Verbindungen“: u. a. Linalool (211,3 ppm), Geraniol (239,3 ppm) sowie Methylgeranat (643,7 ppm). Solche Komponenten gelten als relativ prozessstabil bzw. beer-wirksam und können fruchtige Eindrücke „boosten“ oder in Richtung Zitrus/Floral schieben. Ergänzend sind fruchtige Ester wie Isobutyl‑Isobutyrat und Isoamyl‑Isobutyrat ausgewiesen, die in der Forschung als relevante Hopfen-Aromakomponenten in Bier diskutiert werden.
Citra wird als Sorte in den USA gezüchtet und je nach Quelle 2007/2008 veröffentlicht. Er wird von der Hop Breeding Company entwickelt; diese ist als Joint Venture zwischen John I. Haas und Yakima Chief Ranches beschrieben.
Typische Bierstile: IPA und American Pale Ale werden in Herstellerprofilen explizit genannt; in der Praxis ist Citra zusätzlich ein Standardbaustein für IPA/NEIPA-Interpretationen, weil sein Fruchtprofil auch bei hohen Hopfengaben klar durchkommt.
Brau-Praxis (wo Citra besonders gut sitzt):
Im Sudhaus lässt sich Citra als Bitterhopfen einsetzen, weil Alpha-Säuren bei Hitze zu Iso-Alpha-Säuren isomerisieren (Bitternote). Für deutlichere Aromaausprägung sind späte Kesselgaben, Whirlpool/Hopstand und Kalthopfung entscheidend, weil sie flüchtige Öle und aromawirksame Vorstufen stärker ins Bier bringen, bei insgesamt geringerer Bitterwirkung als lange Kochgaben.
Als Produktform sind Type‑90/T‑90 Pellets für Handel und Produktion attraktiv, weil sie homogen dosierbar sind, breit eingesetzt werden können (Sud bis Dry Hop) und typischerweise unter Sauerstoffbarriere und Inertgas/Vakuum verpackt werden. Herstellerdaten nennen zudem kühle Lagerung (nahe 0–5 °C) als Standardempfehlung zur Stabilität von Bitterstoffen und Ölen.
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